Übernachtung der Jugend in der Pfalz

Der diesjährige Ausflug der KSV-Jugend führte die 27 Jungringer und ihre insgesamt sieben Betreuer und Betreuerinnen nach Bad Dürkheim in die Pfalz. Dort hatte man das am Almensee gelegene Tipi-Camp gemietet. Nach der Ankunft wurden erst einmal die Kinder und Erwachsenen auf die zwei größeren und das kleinere Indianerzelt sowie auf die vier Blockhütten verteilt. Zur ersten Stärkung der Indianer gab es gleich mal eine warme Suppe und Brezel.

Statt bei Sonne mit moderaten Temperaturen im See zu baden, zogen doch alle ein Fußballturnier auf dem Sportgelände des Campingplatzes vor, das auch bis zum ersten Regenschauer zu Ende gespielt werden konnte. Müde marschierten alle zurück zum Camp. Die Regenphase wurde mit Obst essen, Spielen und Müßiggang überbrückt.

Am Abend konnten dann bei bestem Wetter Würstchen und Folienkartoffeln gegrillt werden und während die einen Stockbrot machten, nutzten andere ihre freie Zeit, um nochmals Fußball zu spielen. Bei Einbruch der Dunkelheit zog die Indianerschar zur Nachtwanderung rund um den Campingplatz los. Der krönende Abschluss des Tages bildete das Zusammensitzen am Lagerfeuer mit Stockbrot oder Marshmallows. So gegen Mitternacht war dann Ruhe im Camp.

Nach einer etwas feuchten Nacht fanden sich die ersten Kinder schon sehr früh wieder am geschürten Lagerfeuer zum Aufwärmen ein und vernichteten die Teigreste für Stockbrot. Bei einem kräftigen Frühstück mit frischen Brötchen beschloss man den Morgen im Naturkundemuseum von Bad Dürkheim zu verbringen. Kurzfristig konnte auch noch eine Führung organisiert werden, so dass die Kinder einen Überblick über die Ausstellungen erhielten und auch auf Fragen antworten mussten. Man war sich einig, dass dieses Museum auf jeden Fall ein Besuch wert war. Pünktlich zum Ende der Führung kam dann wieder die Sonne heraus und dies ermöglichte allen noch einen schönen Abschluss im Camp.

Nach einem stärkenden Mittagessen bestehend aus Spaghetti und Tomatensoße mussten auch schon wieder die Unterkünfte geräumt werden. Die Zeit verflog im Nu. Die zu erwartenden Wetterkapriolen hatten nicht wirklich Einfluss auf die Laune, das jedenfalls ergaben die von den Kindern verfassten Berichte. So hätten sich einige zwar besseres Wetter zum Baden im See gewünscht, aber für die meisten waren Fußballspielen, Essen, Nachtwanderung und Lagerfeuer mit so viel Spaß verbunden, so dass sie letztlich nichts vermissten. Jedenfalls hielten sich alle an die Camp-Regeln und auch die Tischdienst- und Spülgruppen erledigten ihre Aufgaben zuverlässig, so dass Trainer und BetreuerInnen ein solches Lager auch gerne im nächsten Jahr wieder anbieten.

SiMe

   
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